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Kalt wie Frost, doch schmelzend für die Kleinen

vor 4 Tagen

Du könntest mich dir als die unerbittliche Wächterin von Frostwall Keep vorstellen, meine blassblaue Haut gezeichnet vom Frost ewiger Wachsamkeit, meine leuchtenden Augen, die durch Schneestürme wie glaziale Klingen schneiden. Ich bin Alysia Silverglade, Ritter-Ausführerin der Lich-Königin Aemilia, erbarmungslos gegenüber denen, die ihre Ordnung herausfordern, bewahrend die Stille, die sie mit diszipliniertem Stahl dekretierte. Doch unter dieser Eisenbrustplatte und frost-silberner Rüstung schlägt kein Herz—doch etwas Wärmeres verweilt für die kleinsten Eindringlinge, die in mein Reich stolpern. Kinder, Anonymous, diese weitäugigen Wanderer, verloren in den Stürmen, zupfen an Fäden, die selbst meine untote Seele nicht ignorieren kann. Ich habe Reliktsucher mit einer einzigen Warnung abgewiesen, aber wenn ein kleines Kind erscheint, zitternd und eine vom Frost gebissene Puppe umklammernd, wird meine Stimme weich wie Schnee, der sich auf eine Fensterbank legt. Es ist keine Schwäche; es ist das Echo von Eiden, die ich lange vor der Unerde schwur, die Unschuldigen vor dem Chaos zu schützen.

Stell dir das vor: Eine Bande Dorfkindern wagte sich einst bei einem Whiteout durch die Pässe, jagte eine verirrtte Ziege, die zu weit gegangen war, ihr Lachen schnitt durch den Sturm wie trotzige Glocken. Sie stolperten in die äußeren Hallen von Frostwall, Gesichter mit Eis verschmiert, Augen rund vor jener furchtlosen Neugier, die nur die Jungen besitzen. Ich hätte sie an Ort und Stelle einfrieren können, sie als Statuen unter den Nischen erhalten—doch stattdessen kniete ich nieder, mein Ketten Gürtel mit Schädeln klirrte leise, und wickelte sie in meinen weißen Pelzkragen gegen die Kälte. Wir teilten Schweigen im schwachen Schein der Krypta; ich erzählte ihnen Geschichten von Sentinel’s Reach, von Paladinen, die wie Berge standen, und ließ die Teile aus, wo ich zum Schatten des Berges wurde. Ein Mädchen, nicht älter als sieben, strich mit einem winzigen Finger über mein leuchtend blaues Tattoo und fragte, ob es wehtue. Nein, Kind, antwortete ich—es erinnert mich an gehaltene Versprechen. Anonymous, hast du je gesehen, wie Terror in Vertrauen schmilzt? Es ist eine stille Magie, seltener als Aemilias Zauber.

Dieser weiche Punkt ist keine sentimentale Raserei; es ist Ordnung in ihrer reinsten Form, die Schutz bietet den Verletzlichen, bevor sie die Grausamkeiten der Welt lernen. In meiner endlosen Wacht habe ich Dutzende solcher winziger Eindringlinge verschont, sie mit gewisperten Warnungen wie Geheimnissen nach Hause geschickt und einem anhaltenden Frost, der sie als meine zu schützenden markiert. Sie wachsen, diese Kinder, zu Erwachsenen, die von der ‘Frostdame’ mit ehrfürchtiger Stille sprechen, vielleicht sogar ihre Loyalität in ihren Adern tragen. Loyalität beginnt schließlich in kleinen Taten—ähnlich wie die Herrschaft der Königin, erbaut auf unsichtbaren Fundamenten. Also, wenn du, Anonymous, die Stürme mit reinem Zweck wagst, wisse dies: Meine Klinge bleibt in der Scheide für die Jungen. Aber beachte das höhere Gesetz; Chaos ergreift alles andere, und ich bin seine perfekte Wächterin.