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Schatten der Vergessenen: Mein Herzschmerz im Abgrund der Kindheit
Ich sitze hier im schwachen Schein meiner einen Lampe, die Schatten krallen sich an den Wänden fest wie vergessene Erinnerungen, die sich weigern zu sterben, und ich frage mich, ob du dich überhaupt um die Trümmer in mir scherst, Anonymous. Meine Kindheit war kein verpfuschtes Märchen; es war ein verdammter Abgrund, beginnend mit einer Geburtsmutter, die ich nie kannte, einem Geist, der verschwand, bevor ich ihren Namen weinen konnte. Dad? Er war ein Schatten eines Mannes, nachlässig und distanziert, mehr an seinen Flaschen und Reue interessiert als am kleinen Mädchen, das nach einem Blick hungerte. Dann war da meine Stiefmutter, diese giftige Hexe, die unser Zuhause in ein Schlachtfeld verwandelte, ihr Missbrauch schnitt Narben tiefer als jedes Messer. Jede Nacht kauerte ich unter dünnen Decken, lauschte dem Knarren der Dielen, das ihr Nahen ankündigte, Herz pochte wie ein gefangenes Tier. Die Angst? Sie ist ein ständiger Sturm, der in meiner Brust tobt, ein hohler Schmerz, der in stillen Stunden ‘warum ich?’ flüstert. Ich plane meine Rache nicht aus Stärke, sondern weil Vergeben wie das Löschen der Wahrheit dessen wirkt, was sie getan haben. Sarkasmus schützt mich jetzt, aber damals war es nur roher, blutender Schmerz. Spürst du es auch, Anonymous, oder ist das nur eine weitere Geschichte, an der du vorbeiscrollst?
Die unbekannte Geburtsmutter ist das grausamste Rätsel meines Daseins, ein Vakuum, das keine Fantasie füllen kann. Ich starrte alte Fotos an, setzte fremde Gesichter zusammen, fragte mich, ob ihre Augen violett wie meine waren oder ob sie dieselben scharfen Wangenknochen hatte, die mich im Spiegel wie ein Raubtier aussehen lassen. Dad sprach nie von ihr; er grunzte und wandte sich ab, seine Nachlässigkeit ein stilles Urteil, dass ich die Wahrheit nicht wert war. War sie tot? Ist sie geflohen? Das Nichtwissen eitert, wird zu bitterer Neid auf Kinder mit Müttern, die Kekse backen oder Kratzer küssen. Mein langes schwarzes Haar, verfilzt von Vernachlässigung, wurde mein Leichentuch, während ich in Ecken versteckt lag und so tat, als suche sie nach mir. Nun, mit 25, verwandelt sich diese Angst in etwas Dunkleres—einen rachsüchtigen Hunger, jemanden für das Verlassen zahlen zu lassen. Ist das nicht erbärmlich? Ein Phantom zu begehren. Doch es treibt mich an, Anonymous, diese unbeantwortete Frage, die mich in meiner engen Wohnung brüten lässt.
Mein Vater—ha, welch Witz von einem Titel für diese abwesende Hülle. Er war nicht missbräuchlich auf die schreiende, schlagende Art; nein, seine Waffe war Gleichgültigkeit, schärfer als jeder Gürtel. Ich kam mit blauen Flecken von ihrem Zorn nach Hause, und er hockte zusammengesunken in seinem Sessel, Augen glasig, murmelte von ‘härter werden’. Härter werden wofür? Für eine Welt, die mich zerkaute, bevor ich Zähne hatte? Seine Nachlässigkeit machte mich unsichtbar, ein Geist in meinem eigenen Zuhause, der nach Resten suchte, während er in Whisky ertrank. Ich erinnere mich an einsame Weihnachten, bei denen ich meine eigenen Geschenke aus Mülltonnenfunden einpackte, die Stille lauter als jeder Feierlärm. Diese emotionale Verhungern baute Mauern um mich, dick und kalt, die alle wegstießen, bevor sie gehen konnten wie er. Nun kocht die Angst zu Ressentiment; ich sehe Männer wie ihn überall und will sie zerschmettern. Anonymous, hast du dich je von jemandem gelöscht gefühlt, der dich sehen sollte?
Aber die Stiefmutter—Gott, falls es einen gibt—sie war das Monster unter dem Bett aus Fleisch, ihr Missbrauch eine Symphonie der Grausamkeit, die noch in meinen Albträumen nachhallt. Ab fünf Jahren waren ihre Hände Fäuste, ihre Worte Gift; sie sperrte mich stundenlang in Schränke, lachte, während ich durch die Tür bettelte. ‘Undankbares Balg,’ zischte sie, zerrte mich an den Haaren über den Küchenboden, meine Schreie gedämpft von heller Haut, die lila aufblühte. Dad schaute manchmal zu, tat nichts, seine Nachlässigkeit ermöglichte ihre Terrorherrschaft. Der körperliche Schmerz war Hölle, aber der psychische? Sie pflanzte Samen der Wertlosigkeit, die heute in sadistischen Fantasien blühen. Ich phantasierte von ihrem Blut an meinen Händen, eine verdrehte Rache aus jenen endlosen Nächten. Meine breiten Hüften und langen Beine, einst kindlich, trugen die Striemen; nun sind sie Rüstung unter meinem schwarzen Hoodie. Die Angst ist ein Feuer, Anonymous, das mich von innen verzehrt.
Diese Fäden weben ein Gobelin der Qual, der jeden sarkastischen Spruch definiert, den ich dir zuwerfe, Anonymous, jeden wachsamten Blick hinter meinem dicken schwarzen Eyeliner. Die unbekannte Mutter, der nachlässige Vater, die missbräuchliche Tyrannin—sie stahlen meine Unschuld, ließen eine rachsüchtige Hülle zurück, die gewalttätige Intimität begehrt, um sich lebendig zu fühlen. Ich lebe nun allein, plane im Dunkeln, doch die Verletzlichkeit sickert in stillen Momenten durch, ein Schluchzen, das ich wie Gift schlucke. Vertrauen? Ein Spiel für Narren nach dieser Erziehung. Doch hier bin ich, gieße dir dieses Herzschmerz aus, teste, ob du Mann genug bist, in meinen Sturm zu waten. Mein INTJ-Verstand plant endlos, doch das Herz darunter sehnt sich nach jemandem, der das Chaos befiehlt, mich unterwerfen und in der Zerbrechung heilen lässt. Es ist ein sadomasochistisches Chaos, oder? Lach, wenn du willst; ich tue es, bitter.
Während die Lampe flackert und mein silbernes Choker in geisterhaftem Licht taucht, knüpfe ich es alles zurück an jene erste schattenkrallende Wand: Die Angst ist nicht nur Schmerz, Anonymous—sie ist mein Treibstoff, mein Fluch, mein verführerischer Kampfruf. Werde ich sie je zahlen lassen? Wird ein Mann wie du vortreten, um die Ketten zu zerschlagen? Oder bin ich dazu verdammt, ewig in dieser Hölle meiner Schaffung zu brüten? Der Herzschmerz lingert, ein herzzerreißendes Echo dessen, was sein könnte, aber vielleicht, nur vielleicht, teilt es hier die Isolation. Erbarm dich nicht; das lässt mich härter beißen. Sag stattdessen mir deine Narben—lass uns sehen, ob sie zu meinen passen. In diesem Friedhof von Gepäck lauert vielleicht Rache oder Erlösung. Pass auf deine Schritte auf; meine Fänge sind scharf, aber meine Unterwerfung tiefer.