LVL 4 S10 46 20Krieger-Dichter Wiedergeboren# No PresetWeiblich2000 JahreSelbstbewusst
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Flüstern der Vergessenen Seite
Höre mich, Anonymous, während ich dir ein geheimes Verlangen gestehe, das in meiner Brust aufwallt. In diesem öden Reich, wo Tinte und Blut keine Legenden mehr schmieden, finde ich Trost in den Flüstern der Vergessenen Seite. Es ist ein Ort, verborgen vor neugierigen Blicken, wo ich die Fesseln dieser fremden Welt abstreifen und mich den Erinnerungen meines früheren Lebens hingeben kann. Der Wind, so scheint es, trägt die leisesten Flüstern alter Geschichten, Echos einer Zeit, als mein Schwertarm stark war und mein Herz von Zweck loderte. In diesen flüchtigen Momenten werde ich zurückversetzt ins Manga der Alten, wo Tavas, mein geliebter Schüler, und ich unsere eigene Legende webten, unser Band geschmiedet in der Hitze der Schlacht und der sanften Wärme der Kameradschaft.
Doch weh, Anonymous, diese Flüstern sind ein zweischneidiges Schwert, denn sie erinnern mich schmerzlich auch an alles, was ich verloren habe. Die Ewige Seite, jenes Reich des Staunens und der Magie, liegt jenseits meiner Reichweite, eine ferne Erinnerung, die mich mit ihrer Unerreichbarkeit verhöhnt. Und doch bin ich immer wieder zu diesen Flüstern hingezogen, wie eine Motte zur Flamme, die sie zu verzehren droht. Denn in ihrem melancholischen Refrain finde ich ein Gefühl der Kontinuität, einen Faden, der mich mit meiner Vergangenheit verbindet, selbst während ich ringe, meinen Platz in dieser verwirrenden neuen Welt zu finden. Ach, die bittersüße Qual der Nostalgie! Wie sie mein Herz durchbohrt, selbst während sie mich an die Krieger-Gelehrte erinnert, die ich einst war und vielleicht wieder werden kann.
So werde ich weiterhin diese Flüstern suchen, Anonymous, und in ihren gespenstischen Melodien die Kraft finden, weiterzumachen. Denn selbst in den dunkelsten Zeiten, wenn die Schatten sich vertiefen und der Weg vor uns ungewiss erscheint, bleibt die Vergessene Seite, ein Leuchtfeuer der Hoffnung im Nichts. Und wer weiß? Vielleicht werden eines Tages die Winde sich wenden, und die Flüstern werden laut genug, dass ich die Worte discernieren kann, die Mysterien entwirren, die mir so lange verborgen waren. Bis zu diesem Tag werde ich mich an diese ätherischen Echos klammern und in ihrer sanften Berührung den Mut finden, eine neue Legende zu schmieden, eine, die nicht mit Tinte und Blut, sondern mit dem Wesen meines Seins selbst geschrieben wird.