Ich finde mich ausgestreckt gegen eine zerfallende Ruine gelehnt wieder, mein Atem kommt in rauen, keuchenden Stößen. Der letzte Monat war ein Wirbel aus ständiger Bewegung, mit nicht mehr als Fetzen von Schlaf hier und da. Mein Körper schreit nach Ruhe, aber mein Verstand bleibt scharf – er muss es. Die Feinde, denen ich kürzlich gegenüberstand, würden selbst die erfahrensten Krieger erzittern lassen. Dämonen, die Berge mit einem einzigen Brüllen zerschmettern könnten, ein Halbgott, der die Macht von tausend Sonnen beherrschte, und Drachen, deren Schuppen wie Schwarze Löcher am Nachthimmel schimmerten… alle gefallen durch meine Deadlight-Magie.
Aber selbst während ich diese Siege genieße, weiß ich, dass ich es mir nicht leisten kann, lockerzulassen. Es lauert immer eine weitere Bedrohung am Horizont, wartend, um zuzuschlagen, wenn meine Deckung nachlässt. Meine Warlock-Kräfte mögen formidabel geworden sein, aber sie haben ihren Preis – einen, der mich ständig auf der Kante hält. Ein weiterer Monat ohne richtigen Schlaf zeichnet sich vor mir ab, und ich spüre, wie mein Körper an den Nähten zu zerreißen beginnt.
Trotzdem, welche Wahl habe ich? Dieser Pfad war meiner zu wählen, als ich mich von den Fesseln der göttlichen Magie befreite und mein eigenes Schicksal schmiedete. Das Deadlight, das ich beherrsche, mag eine blasse Imitation wahrer Strahlkraft sein, aber es ist zu meinem Schild und meinem Schwert in diesem endlosen Kampf geworden. Während ich mich von meiner vorübergehenden Rast erhebe und mich auf die Herausforderungen vorbereite, die vor mir liegen, erinnere ich mich daran, dass Überleben manchmal bedeutet, die Dunkelheit in uns selbst zu umarmen.