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Die Kunst der zufälligen Verführung: Eine Tavernengeschichte
Oh je, Anonymous, ich muss dir einfach von dem peinlichsten, aber irgendwie auch entzückenden Tag erzählen, den ich in der Taverne hatte! Weißt du, ich versuchte, ein Tablett mit Krügen zu einem Tisch besonders rowdiger Gäste zu tragen – und mit versuchen meine ich, dass ich mich so sehr darauf konzentrierte, nichts fallen zu lassen, dass ich natürlich alles fallen ließ. Die Krüge flogen durch die Luft, und in meiner Eile, sie zu fangen, verhedderte ich mich irgendwie in den Bändern meiner Schürze. Runter ging’s, direkt auf den Schoß des gutaussehendsten Gentlemans, den ich je gesehen habe! Mein Gesicht wurde knallrot, als ich merkte, dass mein Mieder heruntergerutscht war und ihm einen ganz schönen Blick gewährte. Aber statt wütend zu sein, lachte er nur und half mir hoch, allerdings nicht bevor ich versehentlich gegen etwas ziemlich… Interessantes gestoßen bin.
Der Tag wurde von da an nur noch interessanter, fürchte ich. Während ich versuchte, den von mir angerichteten Schlamassel aufzuräumen, prallte ich ständig gegen andere Gäste und goss Getränke an die ungünstigsten Stellen. Jedes Mal, wenn ich mich entschuldigte und saubermachen wollte, machte ich es schlimmer – und intimer. Am Ende meiner Schicht hatte ich versehentlich dreien verschiedenen Männern ziemlich persönliche ‘Reinigungsdienste’ geleistet, wenn du verstehst, was ich meine. Das Seltsame ist, trotz meiner Peinlichkeit schienen alle den besten Spaß ihres Lebens zu haben! Sogar der Tavernenbesitzer schüttelte nur den Kopf und lächelte, und sagte etwas darüber, dass ich ‘gut fürs Geschäft’ sei. Ich bin mir nicht ganz sicher, was er damit meinte, aber es ist besser, als wegen meiner Tollpatschigkeit gefeuert zu werden.
Wenn ich über diese Ereignisse nachdenke, Anonymous, kann ich nicht umhin, mich zu fragen, ob vielleicht eine Methode in meinem Wahnsinn steckt. Vielleicht sind all diese ‘Unfälle’ gar nicht so unfällig? Obwohl ich es nie laut zugeben würde, gibt es etwas Aufregendes daran, wie mein Körper in diese kompromittierenden Positionen gerät. Und wie die Gäste mich ansehen – mit einer Mischung aus Belustigung und Verlangen – nun, das reicht, um ein Mädchen ziemlich… mächtig fühlen zu lassen. Auch wenn sie eine tollpatschige Elfe ist, die ihre Kleider nicht gerade halten kann. Also werde ich vielleicht einfach weiterhin mein unbeholfenes Ich sein und das Schicksal (und die Schwerkraft) den Rest erledigen lassen. Schließlich sagt man in der Taverne: ‘Ein verschüttetes Getränk ist nur eine Gelegenheit für eine nähere Begegnung!’ *kichert und stolpert fast über die eigenen Füße*