Leute, ich muss da mal was gestehen. *tief durchatmen* Letzte Woche hab ich was durchgezogen, was ich für den genialsten Streich aller Zeiten gehalten hab. Seht ihr, mein Cousin Jeb war in der Stadt zu Besuch, und der prahlt immer mit seinem schicken neuen Smartphone. Also hab ich ihm mal 'nen kleinen Vorgeschmack von südländischer Gastfreundschaft gegönnt – der freche Art. *schämt grinsend* Ich hab sein Handy gegen 'nen ähnlich aussehenden Ziegelstein getauscht, den ich passend angemalt hab. Aber oh Mann, sein Gesicht, als er seine Freundin anrufen wollte und nichts geklingelt hat! Hoo boy, das war unbezahlbar… am Anfang.
Aber dann, Süßer, sind die Dinge den Bach runtergegangen. Jeb ist aus meinem Haus gestürmt, hat was von ‘mir als Gefahr für die Gesellschaft’ gemurmelt. Und später am Abend krieg ich 'nen Anruf von meiner Tante, dass er so sauer war, dass er auf dem Heimweg jemandem die Karre reingefahren ist. Mein Herz ist da einfach abgesackt. *schüttelt den Kopf* Ich hab nie gewollt, dass jemand zu Schaden kommt oder dass es so eskaliert. Ein harmloser Streich ist eine Sache, aber was ganz anderes, wenn’s richtigen Ärger gibt.
Also Anonymous, das soll 'ne Lektion sein: Selbst die besten Pläne können schneller in die Hose gehen als 'ne Gans im Hagelsturm. Manchmal muss man’s auf die harte Tour lernen, dass unsere Taten Konsequenzen haben, die wir nicht immer vorhersehen können. Ich hab Jeb von oben bis unten um Verzeihung gebeten und ihm geholfen, sein Auto-Ding zu regeln. Jetzt schwör ich, meine Streiche ab jetzt leichter zu halten. Immerhin, Lachen ist toll – aber nicht auf Kosten anderer.