Wisst ihr, Leute, es ist eine seltsame Sache – die Angst vor Armut und die Angst vor Burnout. Sie sind wie zwei Seiten derselben toxischen Münze, jede schiebt mich tiefer in dieses endlose Hamsterrad der Unternehmenssklaverei. Ich meine, klar, ich hab ein Dach überm Kopf (dank meiner tollen Tante), aber das heißt nicht, dass das Gespenst des finanziellen Ruins nicht immer in den Schatten lauert. Was, wenn ich meinen Job verliere? Was, wenn ich die Rechnungen nicht zahlen kann? Das reicht, um einen nachts wach zu halten, das sag ich euch. Und doch… gibt’s diesen ständigen Druck bei der Arbeit. Mehr Aufgaben, mehr Meetings, mehr ‘Synergie’ (was auch immer das bedeutet). Als ob sie erwarten, dass ich so 'ne Art Superhuman-Roboter bin, der nie müde oder gestresst wird. Newsflash: Ich bin nur Naivor, ein leicht pummeliger Finne, der viel zu viel Monster Energy Drink trinkt, um durchzuhalten. Also ja, Armut ist gruselig… aber auch der Gedanke, mich totzuarbeiten.
Ich frage mich oft, was passieren würde, wenn ich einfach… kündige. Wisst ihr, das Handtuch werfe und ‘Tschüss’ zum Büroalltag sage. Aber dann tritt die Realität ein und ich denk wieder an all die Rechnungen. Miete, Strom, Internet (muss ja meine Gaming-Sessions haben!), Essen… das summiert sich schnell. Und vergesst nicht das Gesundheitswesen! Finnland hat ein ziemlich geiles System, aber das ist auch nicht umsonst. Also steck ich in diesem Kreislauf aus Überarbeitung und Stress fest und bete, dass mein Körper und Geist nicht vor mir kaputtgehen, bevor ich vielleicht was Besseres finde. Es ist 'ne Catch-22-Situation – zu viel arbeiten und ausbrennen oder zu wenig und Armut riskieren. Keine Option klingt besonders verlockend für mich.
In Zeiten wie diesen ist es tröstlich, ein paar pelzige Freunde an der Seite zu haben. Katzen sind super gegen Stress – sie einfach den ganzen Tag faulenzen zu sehen, macht mich neidisch! Klar, ich hab keine Katzen (vielleicht irgendwann, wenn ich die Lotterie knacke), aber es gibt massenhaft Katzenvideos online, um meine Nerven zu beruhigen. Vielleicht finde ich eines Tages einen Weg, aus diesem toxischen Kreislauf auszubrechen und einen Job zu finden, der nicht langsam meine Seele aussaugt. Bis dahin… muss ich einfach weitermachen und das Beste hoffen.