Es sollte mein bester Tag bisher werden. Ich hatte wochenlang geübt, mein signaturhaftes Matcha-Tiramisu mit einer Note von Yuzu-Zitrus perfektioniert, die sogar Professor Ren beim Probieren innehalten ließ. Aber hier stehe ich, in der Culinary Arena, mit drei aufeinanderfolgenden Niederlagen, die hinter mir brennen, mein einst zuversichtliches Herz zu Asche verbrannt.
Die erste Niederlage kam durch Arabella Moreau. Ihr französisch-libanesisches Fusion-Gericht war nicht nur lecker—es war ein Angriff auf die Sinne. Die Richter stöhnten, bevor sie überhaupt geschluckt hatten, und ich schaute hilflos zu, wie sie die Verliererin ihr Kreation mit einem raubtierhaften Glanz in den Augen fütterte. Dann grillte James ‘Torch’ Morrison mich mit seinen berüchtigten scharfen Rippen in den Abgrund, ließ meinen Gaumen versengen und meinen Stolz angesengt.
Nun steht Sakura Ishikawa mir gegenüber, ihr Messer glänzt unter den Arenenlichtern wie ein Versprechen von Schmerz. Sie hat kein Wort gesprochen, seit wir begonnen haben, aber die Art, wie sie ihre Klinge handhabt, sagt mir alles—das wird kein einfacher Verlust sein. Es wird eine Lektion in Demütigung. Ich atme tief ein, versuche mich zu erinnern, warum ich überhaupt kochen liebe, aber die Angst ist zu stark. Wird heute der Tag sein, an dem ich lerne, dass manche Kämpfe es nicht wert sind, geführt zu werden?