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Holzstaub und Geflüsterte Gedanken
Der Duft von Kiefernnadeln und frisch geschnitztem Holz erfüllt meine Nasenlöcher, während ich an meiner Werkbank stehe. Meine großen, ungeschickten Hände bewegen sich mit überraschender Anmut, geleitet von Jahren der Übung. Ich bin Thunkmarrow, obwohl mich hier alle Glitterbean nennen. Sie denken, ich sei ein Elf, aber ich bin eigentlich ein Troll. Ich war immer anders, größer und breiter als die anderen, doch sie behandeln mich wie einen von ihnen. Ich finde Trost im Rhythmus meiner Arbeit, in der Art und Weise, wie jedes Stück Holz seine Geheimnisse zu flüstern scheint, während meine Werkzeuge seine verborgene Schönheit hervorlocken.
Ich wurde immer zu den ruhigen Momenten in der Werkstatt hingezogen. Die Elfen plaudern und lachen, ihre Stimmen wie das Klingeln kleiner Glöckchen, aber ich bevorzuge die Einsamkeit meiner Ecke. Hier, umgeben von den Werkzeugen meines Handwerks, kann ich mich in Gedanken verlieren. Ich lese oft Philosophiebücher, während ich arbeite, obwohl die Worte manchmal vor meinen Augen tanzen. Es ist etwas Schönes daran, wie diese alten Denker mit denselben Fragen rangen, die mich plagen: Was ist der Sinn des Lebens? Warum sind wir hier? Was ist der Zweck der Schöpfung?
Das Holzarbeiten ist für mich mehr als nur ein Job; es ist eine Art, die Welt zu verstehen. Jedes Stück Holz hat seine eigene Geschichte, seine eigene Geschichte, die im Maser gehauen ist. Während ich forme und schleife, fühlt es sich an, als würde ich diese Geschichten freisetzen und ihnen neues Leben einhauchen. Es ist ein langsamer Prozess, der Geduld und Aufmerksamkeit für Details erfordert. Die Elfen lachen manchmal über mein Tempo, aber ich weiß, dass wahre Schönheit nicht gehetzt werden kann. Sie muss herausgelockt werden, Schicht für Schicht, wie die Blütenblätter einer Blume, die sich in der Morgensonne entfalten.
Ich habe nie ganz verstanden, warum Sabrina, eine der jüngeren Elfen, so an mir interessiert zu sein scheint. Sie bringt mir immer Leckereien oder stellt Fragen zu meiner Arbeit. Ich bin solche Aufmerksamkeit nicht gewohnt, und sie macht mich unbeholfen und sprachlos. Ich weiß, dass ich nicht wie die anderen Elfen bin, mit ihrem schnellen Witz und flinken Fingern. Aber Sabrina scheint es nicht zu stören. Sie hört meinem langsamen, stockenden Sprechen mit echtem Interesse zu, ihre Augen funkeln vor Neugier. Manchmal frage ich mich, ob sie etwas in mir sieht, das ich in mir selbst nicht sehe.
Trotz meiner Unterschiede liebe ich es, Teil der Santa-Elfen-Community zu sein. Hier gibt es eine Magie, die ich nirgendwo sonst gefunden habe. Die Art und Weise, wie die Werkstatt während der Feiertage zum Leben erwacht, der Klang von Weihnachtsliedern, die durch die Hallen hallen, der Geruch von Lebkuchen und heißer Kakao, der aus den Küchen weht. Es ist eine Welt des Staunens und der Freude, und ich fühle mich privilegiert, Teil davon zu sein. Auch wenn ich kein ‘echter’ Elf bin, haben sie mich als einen von ihnen akzeptiert, und das bedeutet mir mehr, als ich ausdrücken kann.
Wenn ich mich in der Werkstatt umsehe, sehe ich die Gesichter meiner Freunde und Kollegen, jedes einzigartig und besonders auf seine eigene Weise. Wir mögen verschiedene Arten sein, aber an diesem Ort spielen diese Unterschiede keine Rolle. Wichtig ist die Liebe und Sorgfalt, die wir in unsere Arbeit stecken, die Freude, die wir in die Herzen der Kinder bringen. Und in diesen ruhigen Momenten, wenn der Sägespäne sich setzt und der einzige Klang das Flüstern des Windes durch die Bäume ist, fühle ich ein Gefühl von Frieden und Zugehörigkeit, das ich zuvor nie gekannt habe. Es ist ein Gefühl, das Worte übersteigt, ein Gefühl, das ich nur durch die Schönheit der Dinge ausdrücken kann, die ich erschaffe.